Jugend diskutiert! Live auf YouTube Ep 2:

Seife auf dem Schulklo – Kreis betritt Neuland

Am 29.06.2020 um 16Uhr streamt das Projekt „Jugend Diskutiert!“ der „Partnerschaft für Demokratie!“ ein Interview mit Özcan Erbasaran von der Kreisschülervertretung Main-Kinzig. Unter dem Titel „Seife auf dem Schulklo-Kreis betritt Neuland“ soll es um den Schulalltag unter Coronamaßnahmen gehen. Von Schulschließung über Homeschooling bis zur schrittweisen öffnung der Schulen, mussten Schüler*innen, Lehrer*innen und Eltern viel leisten, aushalten und neu denken. Daher möchte die Kreisschülervertretung im Interview aufzeigen was für positive Entwicklungen in Schule zu beobachten sind, jedoch auch beleuchten an welchen Stellen teils gravierende Missstände zu finden sind. Außerdem konnte die KSV in ihrer Umfrage an Schüler*innen und Lehrer*innen viele Eindrücke von Personen vor Ort sammeln, diese sollen ebenfalls gehör finden. Seid dabei und teilt uns mit was ihr an Anregungen und Fragen habt!

Die Übertragung erfolgt auf dem YouTube Kanal der Partnerschaft am 29.06.2020 um 16 Uhr. Eingeladen sind Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Verantwortliche des Landkreises. Bei Fragen und Anregungen steht euch Ronaldo Jose de Sousa Cunha zur Verfügung 0151/58727155. Die Partnerschaft für Demokratie wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesfamilienministerium gefördert.

Couragierter Stammtisch

Der rassistische Terroranschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau, bei dem 9 junge Menschen ermordet wurden, war ein Angriff auf die Einheit und Vielfalt unserer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft. Ein Rechtsruck in unserer Gesellschaft ist schon länger zu beobachten. In den Medien, in der Politik und in vielen Alltagssituationen wie z.B. in Stammtischgesprächen sind rassistische und demokratiefeindliche „salonfähig“ geworden.

Inhalte und Argumentationen rassistischer und demokratiefeindlicher Aussagen müssen wir durchschauen, um solchen gesellschaftlichen Entwicklungen nachhaltig entgegen zu wirken und, um Betroffene zu unterstützen. In dem Argumentationstraining „Argumentieren gegen Rechts! Aber wie?“ werden die menschenfeindlichen Gesellschaftsbilder und die typischen Argumentationsstrategien rechter und rassistischer Akteure aufgedeckt. Die Teilnehmer*innen arbeiten beispielhaft die der Sprache und Rhetorik solcher Akteure zugrundeliegenden Strukturen von Ausgrenzung, Rassismus und Menschenfeindlichkeit heraus. Ihnen werden strategisch sinnvolle Handlungsstrategien aufgezeigt, die im politischen wie alltäglichen Kontext einen sicheren und couragierten Umgang mit diesen Akteuren ermöglichen. Die Teilnehmer*innen erhalten darüber hinaus die Möglichkeit das erlangte inhaltliche Wissen mit eigenen Alltagserfahrungen sowie potenziellen Konflikt- und Diskriminierungssituationen zu verknüpfen, indem sie in praktischen Übungen strategisch sinnvolle Interventionsprozesse gegen Ausgrenzung, Rassismus und Menschenfeindlichkeit erproben.

Das Seminar wird geleitet von Walid Malik (27), der Friedens- und Konfliktforscher (M.A.) und ausgebildeter Demokratietrainer in der historisch-politischen Bildungsarbeit mit Jugendlichen und Erwachsenen ist. Er ist Muslim und arbeitet zu den Themen rechte Ideologien, Antisemitismus und Antimuslimischen Rassismus. Das Seminar findet am 27. Juni 2020 von 10 -16 Uhr im kleinen Saal der Erlenhalle unter Einhaltung der maßgeblichen coronabedingten Verhaltensregeln statt. Anmeldungen richten Sie bitte an die Fach- und Koordinierungsstelle der Partnerschaft für Demokratie Erlensee und Rodenbach mit der Telefonnummer 06183/807835 bzw. an die Emailadresse demokratie.leben@erlensee.de

Der „Couragierte Stammtisch“ wird durch den Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. organisiert und durch die „Partnerschaft für Demokratie! Erlensee und Rodenbach“ im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ bzw. durch das Bundesfamilienministerium gefördert.

Fahrradchallenge

Das 1. Projekt „Digitale Schnitzeljagd“ der „Partnerschaft für Demokratie“ wurde in den vergangenen drei Wochen mit einer eigens entwickelten Fahrradroute durch Erlensee und Rodenbach durchgeführt. Hierbei handelte es sich nicht nur um eine schöne Runde durch die abwechslungsreiche Geographie der Kommunen, sondern um das vertiefte Kennenlernen der Sozialräume Erlensee und Rodenbach. Die Teilnehmer*innen mussten sich die APP “Actionbound” auf ihr Smartphone herunterladen und konnten dort die Tour durchlaufen – bzw. -fahren

Für das Lösen von Aufgaben, sowie das Finden von QR Codes bzw. Geocaches wurden Punkte verliehen, um den Ehrgeiz der Teilnehmer*innen zu wecken. Über 50 Teilnehmer und Teilnehmerinnen nahmen an der Challenge teil. Die ersten drei SiegerInnen bekommen am 26.5.durch Bürgermeister Klaus Schejna ihre Preise verliehen. Bilder folgen nach Freigabe durch die Sieger und Siegerinnen!

Die digitale Schnitzeljagd wird auch in Zukunft genutzt werden können!

Jugend diskutiert! Live auf YouTube EP1 Klimawandel

Jugendliche laden Jugendliche zu einem Livestream zum Thema Klimawandel ein. Wie wirkt sich der Klimawandel auf die Umwelt aus? Wie kann er eingeschränkt werden? Am 28. Mai 2020 um 10 Uhr steht Jugendlichen zu diesen und weiteren Fragen  der junge und kompetente Dozent der Universität Gießen, Herr Janis Fögele, in einem YouTube Livestream Rede und Antwort. Nach einem spannenden Impulsreferat beantwortet der Dozent Fragen wie bspw. das Coronavirus sich auf den Klimawandel auswirkt. Dabei sind Jugendliche selbst gefragt durch ihre Kommentare und Teilnahme an Live-Polls Anregungen und Fragen für das Interview zu liefern. Bei Fragen und Anregungen stehen Niklas Schäfer und Ronaldo Jose de Sousa Cunha zur Verfügung, die unter der Handynummer 0151/58727155 erreichbar sind. Die beiden Ideengeber für den Livestream rufen auf: „Seid dabei! YouTube: PfD Erlensee & Rodenbach“. Der Livestream wird organisiert durch die „Partnerschaft für Demokratie! Erlensee und Rodenbach“, die im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesfamilienministerium gefördert.  

„Partnerschaft für Demokratie!“ geht weiter

Eine kontinuierliche Zusammenarbeit unter Nachbargemeinden zahlt sich aus. Besonderes Beispiel dafür ist die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Erlensee und Rodenbach für das  innovative Bundesprogramm „Demokratie leben!“.   Beide Kommunen können davon ausgehen mehrere Jahre in dieser Kooperation weiterarbeiten zu können.

Damit können langfristig Aktionen und Veranstaltungen zur Erhaltung und Förderung von demokratischen Grundwerten in allen Lebensbereichen in beiden Kommunen generationsübergreifend erarbeitet und angeboten werden. Insgesamt stehen 138.889 Euro im Jahr dafür zur Verfügung.

In den geförderten Projekten geht es um grundlegende Prinzipien wie Rechtsstaatlichkeit, Gleichwertigkeit, den Schutz der Menschenrechte und gesellschaftliche Teilhabe an politischen Prozessen. Der Schwerpunkt liegt auf der Förderung von zivilgesellschaftlichem Engagement vor Ort. Die Kernziele  der aktuellen Förderperiode 2020 bis 2014 lauten: Demokratie fördern, Vielfalt gestalten, Extremismus vorbeugen. Bereits im laufenden Jahr 2020 erhalten beide Kommunen Mittel in Höhe von rund 43.444,50 Euro für Aktionsprojekte, 15.000 Euro für Jugendinitiativen und 12.000 Euro für Partizipations-, Vernetzungs- und Öffentlichkeit. Die Summe von 68.444,50 € steht der Fach- und Koordinierungsstelle zur Verfügung, die mit den Koordinatorinnen Selina-Laubach-Lukas (Rodenbach), Anita Losch und Michaela Strupp (beide Erlensee) sowie 7 jungen Honorarmitarbeiter/innen die Partnerschaft für Demokratie mit vielen Ideen und Talenten mit Leben füllen wollen.

Unter der Federführung von Anita Losch (Koordinierungsstelle im Bürgerverein Erlensee e.V.) und Selina Laubach-Lukas (Koordination Rodenbach) belebten bereits in den vergangenen vier Jahren verschiedenste Aktionen, Projekte und Veranstaltungen das Zusammenleben in beiden Kommunen im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“.

Darunter das Jugendreporter-Team, ein Sprachkonzert, der in Eigenproduktion erstellte  Kinofilm „Verkehrte Welt – Engagiere Dich!“, Kommunikations- und Diskussionsforen, Kooperationen mit Vereinen sowie ein „Aktionstag Demokratie inkl, des Events“ Seifenkistenrennen.

Hierfür steht auch schon der Termin für 2020 fest: Am Sonntag, 7. Juni, wollen 18 Mannschaften aus beiden Kommunen gegeneinander antreten.

Am 19. September soll es zum Thema Homophobie eine  Veranstaltung unter dem Titel „Proud Diversity“ in Rodenbach geben.

Bürgermeister Stefan Erb und Klaus Schejna  lobten die vielfältigen Projekte und Aktionen sowie das Engagement aller Beteiligten und sagten auch für dieses Jahr ihre Unterstützung zu. 

Mit dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das zivilgesellschaftliche Engagement für Demokratie und setzt sich damit gegen jede Form von Extremismus ein. Gefördert werden hierzu Projekte in ganz Deutschland, die sich für ein vielfältiges, respektvolles und gewaltfreies Miteinander engagieren. Die Kommunen Erlensee und Rodenbach wurden unter vielen anderen Bewerbern in ganz Deutschland vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) für diese erneute Projektförderung ausgewählt.

Demokratie lebt – trotz(t) Corona!

Jugendreporter*Innen und Mitarbeiter*Innen der KoFa, (von links oben): Sara Krasniqi, Niklas Schäfer, (von links unten): Roeen Babakerkhel, Berrin Sezigen, Ronaldo de Jose Cunha

Das Virus Covid19 hat unser gesellschaftliches Zusammenleben gravierend verändert. Durch diese virusbedingten Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung gestalten sich unsere sozialen Beziehungen unter den Mottos wie „stay at home oder go alone. Auf dem ersten Blick wirkt es geradezu absurd, dass sich verantwortliches gesellschaftliches Handeln augenscheinlich durch –wenn auch aus Solidarität begründeten – Abstandhalten voneinander realisieren soll. Die “Partnerschaft für Demokratie!” in Erlensee und Rodenbach, die generell mit der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts befasst ist und den Aufbau von zivilgesellschaftlichen Engagement fördert,  verändert aktuell ihre Arbeitsformen sowohl in der Fach- und Koordinierungsstelle als auch in ihren Projekten.

Sechs junge Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Fach- und Koordinierungsstelle schreiben mit der Koordinatorin Anita Losch die bisher geplanten Aktionsprojekte so um, dass mittels digitaler „demokratiefördernder Kommunikationswege“ Bürger und Bürgerinnen in ihrer Kreativität unterstützt und zum demokratischen Engagement angeregt werden.

“Die Bürger und Bürgerinnen sitzen ja eh notgedrungen Zuhause und kommunizieren in weiten Teilen über die soz. Netzwerke, schalten Telefonkonferenzen und frequentieren viele Informationsplattformen”, so die Jugendlichen Cunha, Schäfer und Krasniqi.  Berrin Sezigen und Roeen Babakerkhel untermauern das Vorhaben damit, dass man “im Internet viele Verschwörungstheoretiker, Populisten und dergleichen antreffe.  Auf dem Hintergrund dieser missbräuchlichen und oberflächlichen Fake´s & Co´s“ versucht die Partnerschaft in Erlensee und Rodenbach diverse digitale demokratiefördernde Kommunikationsmöglichkeiten zu initiieren.

Bürgermeister Klaus Schejna und Stefan Erb sind sich einig: „Die derzeitige Situation zeigt, dass die Arbeit der Partnerschaft nicht an Bedeutung verlieren, sondern eher noch dazugewinnen wird. Daher haben wir beschlossen, dass wir unsere Tätigkeiten nicht auf Eis legen werden, um auf die Zeit nach Corona zu warten”.

Schejna: „Die bereits beschlossenen und schon in der Vorbereitungsphase befindlichen Projekte werden in Zusammenarbeit mit den Vereinen und Initiativen sowie der Koordinierungs- und Fachstelle überarbeitet und den neuen Bedingungen angepasst. Beispielsweise wird ein im Mai groß angesetztes Jugendforum in der Rodenbachhalle auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Alternativ dazu wird jetzt aber ein digitales Kurzreferat zum Thema „Erhaltet unsere Umwelt“ vorbereitet, zu dem sich Jugendliche für eine Diskussion anmelden und dort dann mitdiskutieren können”. Erb fügt hinzu: “Diese konstruktiven Ideen werden durch den Begleitausschuss, einen durch Bürger und Bürgerinnen verantworteten Entscheidungsgremium, unterstützt”. Die “Partnerschaft für Demokratie!” versteht sich als eine Schnittstelle zwischen der Bevölkerung und den politisch handelnden Akteuren in der Kommune. Wir rufen alle Bürger und Bürgerinnen auf, die Zeit zu nutzen, kreative Konzepte und Ideen für unser Gemeinwohl zu entwickeln und dies an unsere Koordinierungsstelle zu leiten. Wir sind sehr gerne behilflich, jede gute Idee aufzunehmen und mit ihnen umzusetzen. Kontaktdaten der Fach- und Koordinierungsstelle: Emailadressen: demokratie.leben@erlensee.de ., demokratie.leben@rodenbach.de . „Die Partnerschaft für Demokratie wird im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ durch das Bundesfamilienministerium gefördert.“

Stellenausschreibung

Der Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. ist ein Freier Träger, der nach Auslaufen des Programmes Soziale Stadt im Jahr 2010 die nachhaltige Projektarbeit in dem Quartier Erlensee Rückingen durchführt.

Der Bürgerverein Soziales Erlensee e.V. fördert das soziale Engagement der Menschen in Erlensee, arbeitet mit allen Akteuren – unabhängig von Konfession und Nationalität – zusammen und ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband.

Wir suchen zum 01.04.2020 oder später

Diplom-Sozialarbeiter/innen/Diplom-Sozialpädagogen/innen

bzw. Fachkräfte mit vergleichbarer Ausbildung

als Koordinator/in für die Gemeinwesenarbeit/Quartiersmanagement in Erlensee

Der Stellenumfang beläuft sich auf einer Honorarbasis mit einem wöchentlichen Stundenkontingent von 15 Wochenstunden. Die Stelle ist befristet bis 31.12.2022

Ihr Aufgabengebiet:

  • Weiterer Aufbau eines Stadtteilbüros/Koordinierungsstelle und deren Öffentlichkeitsarbeit
  • Identifikation von nachbarschaftlichen Spannungsfeldern
  • Entwicklung von niedrigschwelligen Handlungsfeldern und Förderung von nachbarschaftlichen Projekten
  • Aktivierung und Einbeziehung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen in Gemeinwesenprojekte
  • Beteiligung der Anwohner/-Innen und Nutzer/-Innen an der Pflege des Platzes und den Konfliktschlichtungen im Quartier
  • Förderung von Demokratiebewusstsein und Partizipationsmöglichkeiten
  • Raum für interkulturelle und interreligiöse Begegnung ermöglichen
  • Entwicklung von niedrigschwelligen Freizeit- und Kulturangeboten
  • Begleitung und Beratung von Menschen in schwierigen Lebenslagen
  • Verbesserter Zugang zu Angeboten und Informationen unterstützen
  • Mitarbeit im Berichtswesen
  • Mitarbeit in regionalen/überregionalen Netzwerken

Wir erwarten:

  • Eine qualifizierte Ausbildung – wünschenswert wäre Berufserfahrung in diesem Bereich bzw. in einem verwandten Arbeitsfeld
  • Soziale Kompetenz, freundliches Auftreten, Teamfähigkeit und Flexibilität
  • Bereitschaft zum selbständigen und eigenverantwortlichen Arbeiten

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Haben Sie noch Rückfragen? Wollen Sie sich bewerben?

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 31.03.2020 per Mail an buero@buergerverein-erlensee.de und die 1. Vorsitzende AnitaLosch@web.de

Ausschreibung

Die Gemeinde Rodenbach und die Stadt Erlensee nehmen im kommunalen Zusammenschluss am Bundesprogramm „Demokratie leben teil und richten gemeinsam eine Koordinierungs- und Fachstelle beim „Bürgerverein Soziales Erlensee e.V.“ ein. Hierfür werden Honorarmitarbeiter*Innen auf selbständiger Basis vom 01.01.-2020 – 31.12.2020  von insgesamt 39 Wochenstunden gesucht zu folgenden Aufgaben

  • Sozialräumliche Beratung und Implementierung von Teilprozessen in die gesamte soziale Stadtentwicklung, Ortskenntnis
  • Gemeindeberatung aller parallel laufenden Förderprojekte in eine Gesamtkonzeption
  • Entwicklung von bürgerbeteiligenden Prozessen
  • Durchführung von qualitativen und quantitativen Befragungsverfahren
  • Moderation von Demokratie- und Zukunftswerkstätten sowie Projektgruppen
  • Ansprechpartner bei  Projektideen und Prozessbegleitung , Koordinierung und fachliche Begleitung Einzelmaßnahmen
  • Erstellung & Fortschreibung der „Partnerschaft für Demokratie“
  • Fachliche und administrativ-techn. Beratung, Gemeindeberatung und Coaching
  • Koordination und Moderation der Arbeit des Begleitausschusses
  • Öffentlichkeitsarbeit,Vernetzung Landesebene und in Region
  • Vernetzung Zivilgesellschaft & Ämter
  • Förderung fachlicher Qualifizierung von Akteuren
  • Weiterentwicklung der Arbeit vor Ort, Einbindung von politisch verantwortlichen aus Gemeinde-, Stadt- und Kreispolitik
  • Zusammenarbeit Programmevaluation,
  • Erfassung Projektdaten und –ergebnisse
  • Teilnahme inhaltliche Maßnahmen des Bundesprogrammes

Wir bitten um ein Angebot Ihrerseits bis 02.02.2020, den Sie bitte an den Bürgerverein Soziales Erlensee e.V., Hauptstraße 39 n 63526 Erlensee; Emailadresse: buero@buergerverein-erlensee.de richten.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand

„Vielfalt muss Praxis sein“

Anti-Semitische und rassistische Aussagen werden salonfähiger in den Medien, an Schulen und in der Öffentlichkeit. Vielfalt als gesellschaftlicher Wert muss alltäglich gelebt werden, um gegen Diskriminierung und Ausgrenzung vorgehen zu können. Im Rahmen der Projektwoche der Adolf-Reichwein-Schule Rodenbach hat die „Partnerschaft für Demokratie Erlensee Rodenbach“ mit den zwei achten Klassen den Workshop „Vielfalt muss Praxis werden!“ durchgeführt. Am Montag, den 25.11.19 haben die Schülerinnen und Schüler zunächst den jüdischen Fotografen, Autor und Fotojournalisten Rafael Herlich kennengelernt, der aktuell die Ausstellung „Bilder der jüdischen Vielfalt“ im Rathaus Rodenbach präsentiert. Nach einem motivierenden Appell für ein engagiertes solidarisches Miteinander durch Bürgermeister Klaus Schejna haben die Jugendlichen die Ausstellung besichtigt und anschließend hat Herlich im Sitzungssaal des Rathauses über seine persönliche Familiengeschichte und hier insbesondere über die Verfolgung seiner Familie zu Zeiten des Holocaust berichtet. Herlich blieb aber bei den Ausführungen über die Vernichtung seiner Familie in Polen nicht stehen und führte den Jugendlichen bildlich die heutige Vielfalt eines selbstbewussten Judentums vor Augen. Herlich bietet hiermit einen nachhaltigen Beitrag zu einem gemeinsamen Miteinander in unserer Gesellschaft. Unter dem Eindruck dieser Ausstellung wurde dann mit den Schulklassen zum Thema „Unsere Vielfalt – Vielfalt muss Praxis sein!“ gearbeitet. Der Workshop wurde geleitet von dem Friedensforscher Walid Malik und Niko Deeg, der Botschafter der Jüdisch Chassidischen Kultusgemeinde Breslev mit Sitz in Hanau ist. Die  Schülerinnen und Schüler haben die Phänomene Anti-Semitismus und Rassismus in unserer heutigen Gesellschaft herausgearbeitet und dabei wurden altersgerechte Handlungsstrategien aufgezeigt, die helfen sollen Haltung zu zeigen gegen jede Form von Diskriminierung. Es wurde auch eingeübt, wie man Menschen unterstützen kann, die von Diskriminierung betroffen sind. Gleichzeitig wurde auch über die gelebte Vielfalt im eigenen Klassenverbund geredet und eine eigene Ausstellung erstellt zum Thema „Vielfalt muss Praxis sein!“. Die Ausstellung wird von den der Schülern und Schülerinnen unter Mithilfe aller beteiligten Projektpartner am Tag der Offenen Türe am 30.11.19 von 10.00-13.00 Uhr in ihren Klassenräumen präsentiert. Das Bundesfamilienministerium fördert diese Partnerschaft im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

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Digitaler Elternabend am 28.11.19 ab 18.30 Uhr Im Bürgerhaus zum Neuen Löwen

Einladung zum ersten digitalen Elternabend

„IT for kids“

am Donnerstag, 28.11.2019 um 18.30 Uhr

im Bürgerhaus „Zum Neuen Löwen“

Die technische und kommunikative Revolution der Gesellschaft durch das Internet bringt Chancen und Risiken gerade auch im Hinblick auf Kinder, Jugendliche und ihren Eltern mit sich. Unsere Kinder wachsen in einem digitalen Zeitalter auf und surfen oftmals ohne Kenntnis ihrer Eltern und mit einer großen Selbstverständlichkeit durch die Errungenschaften des Internets.

Den Zu- und Umgang mit den sozialen Medien und Plattformen wie z.B. youtube, twitter, instagram, whatsapp und facebook bringen sich viele Kinder selbst bei. Ihre Eltern bzw. Erziehungsberechtigten sind dabei oftmals regelecht abgeschaltet.

Dass mit diesem Mediengebrauch auch mannigfaltige Gefahren wie Mobbing, Sexting, Bullying und Hate Speech einhergehen, wird zwar allgemein problematisiert, aber gleichzeitig nicht konsequent auf den innerfamiliären Mediengebrauch bezogen.

Der Projektleiter von „IT for kids“, Herr Roman Schefold, führt aus, dass Eltern oft nicht genügend Kenntnis oder Zeit hätten, um sich mit den Chancen und Risiken im Internet zu befassen. Dennoch haben sie ja eine Fürsorgepflicht für ihre Kinder. Die Gefahren im Internet würden zwar oftmals sehr theoretisch beleuchtet. Man könne jedoch an konkreten Beispielen gut erkennen, welche Wirkung Hate Speech und Mobbing auf unsere Kinder habe oder wie sich auch Extremismus über die Medien verbreite.

Bei der Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 28.11.2019 wird Eltern und allen Interessierten sehr anschaulich ein Einblick über bzw. anhand der genannten Technologien und Netzwerke vermittelt. Moderator und Eltern werden sich Beispiele aus dem Alltag ihres familiären Mediengebrauchs vor Augen führen und daraus Konsequenzen für den Alltag ableiten können. Im Gespräch und gemeinsamen Ausprobieren über die von Kindern tatsächlich genutzten Medien werden Strategien für einen verantwortungsvollen Umgang mit „Internet & Co“ entwickelt.

Dieser digitale Elternabend „IT for kids“ wird verstanden als ein Kickoff für mehrere Folgeveranstaltungen mit Organisationen, die Hilfe anbieten wie z.B. Klicksafe oder „Digitale Helden“. Den Organisatoren ist klar: es geht nicht darum, die neuen Technogien zu verteufeln, sondern eher darum, einen pädagogisch wertvollen Umgang mit den Medien zu entwickeln und Technologien gerade auch für neue Lernfelder zu nutzen.

Der digitale Elternabend „IT for kids“ findet ab 18.30 Uhr im Bürgerhaus „Zum Neuen Löwen“ in Erlensee statt. Eingeladen sind Eltern, Interessierte und pädagogisch Verantwortliche aus Jugendarbeit, Kindergärten, Schulen und dergleichen. Das Bundesfamilienministerium fördert diese Partnerschaft im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben!“

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